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Zweck
und Inhalte des Tae Bo
Das
originale Tae Bo ist nach wie vor in seinem Ursprungsland, den USA, am
weitesten verbreitet. Das Konzept dieser Fitness-Sportart
geht auf den Afro-Amerikaner Billy Blanks zurück, dem Gründer
des seit 1989 bestehenden „Billy Blanks World Training World Training
Center“ in Sherman
Oaks, Kalifornien. Blanks ist Inhaber des siebten schwarzen Gürtels
in Tae Kwon
Do; praktische Erfahrungen
im Kampfsport sammelte er in mehr als 30 Jahren.
Tae Boe gehört nach den Plänen seines Schöpfers
keinesfalls zu den reinen Kampfsportarten. Von diesen erhalte man mit
den Übungen des Tae Bo zwar ein grundlegendes Verständnis, aber
die Unterweisung in den elementaren Techniken des Tae Bo wie Punching
(Schlagen) and Kicking (Treten) ersetze nicht das Studium echter Kampfsportarten,
wie z. B. des Tae Kwon Dos.
A.C.E.
Certified Personal Tainer Renee Cloe hat den Unterricht des Tae Bo durch
Billy Blanks kennengelernt und beschreibt seine Erfahrungen so:
„Ich habe genau gelernt, an welcher Stelle meine Füße, meine
Schultern und Hüften bei jeder Bewegung zu positionieren sind. Die
Schläge müssen von tief unten erfolgen und in der Schulter entstehen
- Hüften und Unterleib folgen der Bewegung. Zwar war ich stets clever
genug war, um nicht meine Ellbogen zu blockieren, nahm aber wahr, dass
meine Kräfte nachließen, sobald es galt, die Schläge unter
Einsatz meines ganzen Körpers und nicht nur meines Armes zu platzieren.
Ich habe auch gelernt, dass die Schultern nicht bewegt werden dürfen,
wenn man bei gekrümmter Taille sich wiederholende Sidekicks ausführt.
Die Schultern dürfen weder hoch- noch heruntergezogen werden, während
sich die Beine bewegen. Ebensowenig kann man sich beim Anheben des Knies
und bei der Ausführung der Tritte erlauben, träge zu werden
und den Fuß etwa einfach auf den Boden aufschlagen zu lassen. In
Wirklichkeit sollte die Spannung unter allen Umständen aufrechterhalten
bleiben.
Billy
demonstrierte uns das anhand von vier Sätzen, in denen die Knie anzuziehen
waren. Das ausführende Bein berührte den Boden nie! Ermah nungen,
die der allein schon der gesunde Menschenverstand vorschreibt, fehlten
nicht: Vorsicht bei sehr schnellen Kopfbewegungen. Es ist normalerweise
in Ordnung, den Kopf von einer Seite zur anderen oder gen Brustkorb zu
drehen. Im großen und ganzen ist man nicht gut beraten, den Kopf
unvermittelt zurückzudrehen, so dass man zur Decke schaut. Das kann
die Halswirbel zusammendrücken und verursacht in unangenehmster Weise
ein Stechen im Kopf. Bei den auf allen Vieren ausgeübten Bewegungen
am Boden muss man außerdem auf eine flache Haltung des Rückens
achten.“
Kampfsport
und Tae Bo begegnet Billy Blanks mit ein und derselben Einstellung: “Wenn
dein Herz und dein Geist harmonieren, ist der Körper einfach zu entwickeln.
(...) Mir liegt immer daran, den Geist zu entwickeln. Ist dieser erst einmal
gefestigt und stark, wird allem die rechte Stelle zugewiesen." |